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Museumspädagogisches Projekt der Kleist-Klasse des Karl-Liebknecht-Gymnasiums, Frankfurt (Oder) Kleist-Museum / Mo., 04.10. bis Do., 07.10. |
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Eine Lesung mit dem 1971 geborenen Kölner Autor kann vieles sein. Oft liest er aus seinem aktuellen Buch, oft aber auch neue, noch nicht veröffentlichte Texte. Was er liest, entscheidet er spontan - so bleibt das Programm auch für ihn selbst spannend. Und er erzählt - mal mehr, mal weniger: Wie die Welt aussieht, wenn man viel im Zug sitzt, was ihn bewegt, beeindruckt, rührt, erregt, zum Lachen bringt, zum Nachdenken oder zur Verzweiflung. Und darüber, was man unter Literatur verstehen könnte. Schulen in Frankfurt (Oder), Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt / Di., 05.10. und Mi., 06.10. |
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| Am Beispiel Kleists und seiner Verleger zeichnet die Ausstellung ein Bild von den allgemeinen Verlagsbedingungen und dem Buchmarkt um 1800. Besonderer Raum wird dabei dem Problem der Zensur gegeben. Beginnend mit Kleist erstem Verleger, dem Schweizer Heinrich Geßner, zeigt die Exposition die Verlagsstationen Heinrich von Kleists in Stuttgart (Cotta), Dresden (Arnold und Walther) und Berlin (Decker, Hitzig, Kuhn und Reimer) nach.
Kuratoren: Wolfgang Barthel, Hans-Jürgen Rehfeld |
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| Die Verleihung des Kleist-Förderpreises für junge Dramatik findet in diesem Jahr erstmals in Zusammenarbeit mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen statt. Dieses größte und älteste Schauspielfestival im deutschsprachigen Raum realisiert in Koproduktion mit namhaften Schauspielensembles die jährliche Uraufführung des Preisstückes. Dadurch wird es möglich, noch am selben Abend der Preisverleihung das Gastspiel der Uraufführungsinszenierung zu erleben. Oliver Kluck erhält den Preis 2010 für sein Stück »Warteraum Zukunft«. Die Laudatio hält Bernhard Studlar, der vor zehn Jahren gemeinsam mit Andreas Sauter den Kleist-Förderpreis gewann.
Kleist Forum | Foyer, 18:00, Eintritt frei |
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von Oliver Kluck (Kleist-Förderpreisträger 2010) / Uraufführung / Koproduktion Deutsches Schauspielhaus Hamburg und Ruhrfestspiele Recklinghausen 2010 / Regie: Alice Buddeberg / Musik: Stefan Paul Goetsch Leben im Warteraum Zukunft, am Ort der nicht erfolgten Revolte, hier im Vertrauen auf die Generationen davor, die Platz machen werden, die schon im Boot sitzend die Hand reichen. Daniel Putkamer, ein angestellter Ingenieur, wartet. Jung, ehrgeizig, mit einer vor ihm liegenden, glänzenden Karriere, gefördert von den Erfahrenen der Generation davor. Glaubt er, doch der erhoffte Karrieresprung lässt auf sich warten. Er fühlt sich hochbegabt, die Frauen umschwärmen ihn. Zwischen stumpfsinnigem Arbeitsalltag, Entscheidungsschwäche und vergeblichem opportunen Verhalten, schlittert er schließlich in die Katastrophe. Kleist Forum | Studio, 18:45, Tickets 11,- / 9,- € |
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von Ulrike Freising (Kleist-Förderpreisträgerin 2009) / Uraufführung / Eigenproduktion / Regie: Matthias Brenner Zwei Männer am Strand. Zwei Frauen in einem Krankenhauszimmer. Die Männer hatten einen Unfall. Nachts im Wald. Patrick, der jüngere, hatte Alkohol im Blut. Alfred suchte das verlorengegangene Taschenmesser seines Enkels. Patrick hat Alfred angefahren. In einer surrealen Welt zwischen Leben und Tod begegnen sie sich wieder. Gleichzeitig drängt sich an den Krankenbetten der Verunglückten zwischen den beiden Partnerinnen die Frage nach der Schuld am tragischen Autounfall auf. Das Stück verwebt in scheinbar alltäglicher Nebensächlichkeit das Zusammentreffen von Zufällen und Schicksal, von Leben und Tod. Die Figuren werden liebevoll ausgelotet, ihre Schwächen, Stärken, ihre Abgründe und ihre Talente. Straße zum Strand ist großes, kammerspielartiges, menschliches Erzähltheater! Kleist Forum | Hinterbühne, 21:00, Tickets 11,- / 9,- € |
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Kleist, der ewig herum reisende Dichter, erhält sein erstes Zuhause in einer Büro-Etage, eingerichtet von seinen »Mitbewohner«, Schülerinnen und Schülern aus Frankfurt (Oder), Umgebung und Europa. Führungen durch die WG am 6. und 8. Oktober (jeweils 17 Uhr) und am 10. Oktober (um 10 und 15 Uhr) Mehr Infos und Anmeldung zur Führung: www.kleist-museum.de |
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Trauerspiel von Heinrich von Kleist / Hans Otto Theater Potsdam In zwei Häuser teilt sich der Familienclan der Schroffensteins: dem Haus Rossitz steht Graf Rupert vor; dem Haus Warwand Graf Sylvester. Gefährlich entflammbar ist die Atmosphäre zwischen den Familien, da kommt das jüngste Kind des Hauses Rossitz unter mysteriösen Umständen zu Tode. Gegenseitige Beschuldigungen münden in blutige Racheschwüre und stacheln das Gefolge zu Morden und neuem Hass an. Was keiner der beiden Grafen ahnt: Ottokar, Ruperts Sohn und Erbe, und Agnes, die einzige Tochter Sylvesters, haben sich ineinander verliebt. Wenn nicht die Vernunft zu Wort kommt, wenn nicht eine der Seiten für einen Moment innehält, droht ein ungeheures Unglück … Kleist Forum | Großer Saal, 19:00, Tickets 16,- / 14,- €, 7,50 € (Schülergruppen) |
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| Präsentation der Ergebnisse der Projektwoche der Kleist-Klasse des Karl-Liebknecht-Gymnasiums für Jedermann
Kleist-Museum, Do 07.10. | 17:00 und Fr 08.10. | 10:00, Eintritt für Nicht-Schüler: 3,- / 2,- € |
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von Oliver Bukowski ( nach Motiven des Heinrich von Kleist) / Uraufführung / Koproduktion Deutsches Schauspielhaus Hamburg und Ruhrfestspiele Recklinghausen 2010 / Regie: Markus Heinzelmann Wie vergegenwärtigt man Kleist? Es sind kaum Rückschlüsse vom Werk auf das Leben des Autors möglich – zumindest in diesem Punkt ist sich die Fachwelt halbwegs einig. Sein Tod, mehr noch sein Leben, bietet jedoch genügend Anlässe und eigentümliche Widersprüche, um den Dramatiker zwischen Genie und Wahnsinnigen einzuordnen. Eine der ersten modernen Depressionen, so ließe sich sagen. Innerhalb der Sinnsuche nach dem Ich in einer Welt, die man nicht sein Eigen nennen kann, ist uns Kleist damit heute vielleicht näher denn je. Mit Lust an schwarzer Situationskomik und Wortwitz folgt die Entwicklung des Stücks tatsächlichen Lebenssituationen Kleists. Anschließend Publikumsgespräch mit Oliver Bukowski Kleist Forum | Studio, 19:30, Tickets 11,- / 9,- € |
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vom Seniorentheater Spätlese / Regie: Hartmut Langisch Ein besonderes Experiment! Texte voller Wortgewalt, Kleist und doch wieder nicht Kleist. Auf der Grundlage der Novelle ‚Das Erdbeben von Chili’ erarbeitete das Seniorentheater Spätlese eine ganz eigene Auseinandersetzung mit Kleists innerer Zerrissenheit. Kleist Forum | Studio, 18:00, Tickets 8,-/ 5,- € |
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von Heinrich von Kleist / Deutsches Schauspielhaus Hamburg / Am Ufer der Lippe steht das römische Heer des Kriegsherren Varus, am Weserufer das des Suevenfürsten Marbod. Varus wartet auf die Entscheidung Hermanns, des Cheruskers, welchem Heer sich dieser anschließt. Hermann, Spieler und Stratege, getrieben von dem unbedingten Willen zur Freiheit, verbündet sich vordergründig mit Rom, im Geheimen aber sucht er den Zusammenschluss mit Marbod. Perfide und grausam die Massen manipulierend, mobilisiert er die zerstrittenen Germanenstämme, um gemeinsam aus dem Hinterhalt die römische Übermacht zu Fall zu bringen. Er opfert seiner Freiheitsliebe sogar das vertrauensvollste und intimste Bündnis, das zu seiner Frau Thusnelda. Kleists Hermann in der Inszenierung des Schauspielhauses Hamburg ist kein klassischer Held, zu vielfältig sind die Zwischentöne in Moral und Ethos. Kleist Forum | Großer Saal, 19:30, Tickets 16,- / 14,- €, 7,50 € (Schülergruppen) |
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chorisches Open-Air-Theater nach Kleists »Das Käthchen von Heilbronn« Eine Produktion der Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder) im Rahmen der Kleist-Festtage mit dem theater 89, den Städten Frankfurt (Oder) und Słubice und dem Städtischen Kulturhaus Słubice. »Für jemanden durchs Feuer gehen« heißt es im Volksmund und Käthchen geht für ihre Liebe buchstäblich durchs Feuer. Sie läuft in ein brennendes Schloss, um für Kunigunde ein Bild ihres Ritters holen. Käthchen kämpft mit Feuer und Rauch, das Schloss bricht über ihr zusammen. Ein Engel erscheint und rettet sie aus den Flammen. Kunigunde entpuppt sich als Hexe und mischt Gift. Auf der Festwiese in Słubice, mit Blick über die Oder auf Frankfurt, wird die spektakuläre Szene vor der brennenden Kulisse gespielt. Reiter verwandeln die Ebene in ein Flammenmeer. Bürger aus Frankfurt (Oder) und Słubice erzählen Kleists Geschichte von der Feuerprobe. 19:30 Ökumenische Kleist-Andacht mit Pfarrerin Katharina Falkenhagen und Pfarrer Andrzej Maciejewski (Slubice) 20:00, Festwiese Słubice, Eintritt frei |
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ein Film von Volker Schlöndorff Der 1968 in Bayern und der CSSR mit Hauptdarstellern aus England und Frankreich gedrehte Film war die erste internationale Großproduktion Schlöndorffs, der auch am Drehbuch mitarbeitete. Der Film wurde maßgeblich von der Produktionsfirma Columbia finanziert, was den Regisseur zu vielen Zugeständnissen zwang, eines der gravierendsten war, dass in englischer Sprache gedreht wurde. Schlöndorff selbst hielt das Projekt im Nachhinein für gescheitert, seine heutige Sicht auf den Film wird eines der Themen im »Salon Kleist« sein. Kleist Museum, 11:00, Tickets 3,- / 2,- €, Kombiticket mit Salon Kleist 8,- / 6,- |
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Knut Elstermann im Gespräch mit Volker Schlöndorff Volker Schlöndorff, einer der Begründer des »Jungen Deutschen Films«, ist über Jahrzehnte hinweg auch international einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Wir verdanken ihm großartige Literaturverfilmungen, fast jeder kennt seine mit einem Oscar und der Goldenen Palme ausgezeichnete »Blechtrommel«, auch Kleists Novelle »Michael Kohlhaas« hat er verfilmt. Im Salon Kleist liest Volker Schlöndorff aus seiner 2008 erschienenen Autobiographie und spricht mit dem Berliner Filmjournalisten Knut Elstermann u.a. über sein heutiges Verhältnis zu Heinrich von Kleist. Kleist Museum, 16:00, Tickets 7,- / 5,- €, Kombiticket mit Matinee 8,- / 6,- € |
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| Ein einzigartiges Foto-Pleinair zum Motto der Kleist-Festtage »Mit dem Feuer spielen.«, kreiert von 16 Fotografen aus acht Partnerstädten von Frankfurt (Oder).Kleist Forum | Wandelhalle, 18:30, Eintritt frei |









